Höhentraining

Höhentraining im neuen Gesundheitszentrum Angerbrücke in sauerstoffreduzierter Luft unterstützt Leistungssportler und Alpinisten, aber auch Freizeitsportler und Abnehmwillige beim Erreichen ihrer Ziele

 

Die positiven Effekte von Höhenluft auf den menschlichen Körper sind keine Erkenntnis des 21. Jahrhunderts. Bereits die alten Griechen schickten Kranke zur Genesung in die Berge.

Initialzündung für die neuerliche Beschäftigung mit den Auswirkungen von Höhe durch die Sportwissenschaft waren die Olympischen Sommerspiele von 1968, die im 2.240 Meter hoch gelegenen Mexiko-Stadt ausgetragen wurden.

Moderne Höhenräume simulieren heute den Aufenthalt im Gebirge und integrieren das Training so problemlos in den Alltag.

 

Für Spitzensportler ist Höhentraining heute schon ein fester Bestandteil ihrer Wettkampfvorbereitung. Wissenschaftliche Untersuchungen dokumentieren, dass Hypoxie - ein Sauerstoffmangel im arteriellen Blut - ein entscheidender Faktor sein kann, um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei beschleunigt die Kraft der Höhenluft die Regeneration und steigert die Effizienz des Trainings. So können Trainingsumfänge deutlich reduziert und Trainingsziele schneller erreicht werden.

Heute weiß man, dass die positiven Effekte des Höhentrainings für nahezu jedermann sinnvoll genutzt werden können. Die bekanntesten Einsatzgebiete sind Leistungssport und Alpinistik.

Ambitionierte Freizeit- und Fitness - Sportler profitieren von der enormen Effizienz, verringern Trainingsumfänge und erreichen binnen Kürze ihre Ziele.

Ein erhöhter Grundumsatz, der verbesserte Fettstoffwechsel und ein höherer Kalorienverbrauch während der Trainingsphasen sorgen für nachhaltig erfolgreiche Weight-Management-Programme. Aber auch in der Therapie – wie etwa von Bluthochdruck- und Zuckerkrankungen - ist der gezielte Einsatz der Hypoxie inzwischen etabliert.

 

Methode

Höhensimuliertes Training hat sich seit vielen Jahren im seriösen Spitzensport bewährt und dessen Nutzen wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Dem Benutzer wird die Atemluft zwar mit reduziertem Sauerstoffgehalt, aber mit optimal eingestelltem Kohlendioxidgehalt und ebenso optimaler Luftfeuchtigkeit zugefügt. Das von einem Generator erzeugte sauerstoffarme Luftgemisch kann für ein simuliertes Höhentraining bzw. einen simulierten passiven Höhenaufenthalt entweder über ein geschlossenes System mit Atemmaske oder in einem Höhenraum genutzt werden. Es können Höhen von bis zu 6400 Metern simuliert werden.

 

Mit zunehmender Höhe steht dem Körper weniger Sauerstoff zur Verfügung für das Höhentraining im Flachland. Die Zusammensetzung der Luft, und somit auch der Sauerstoffanteil, ist in der Natur auf verschiedenen Höhen weitgehend gleich (etwa 21 Prozent Sauerstoff). Durch den geringeren Luftdruck enthält aber ein Kubikmeter Atemluft in der Höhe weniger Sauerstoff als auf Meeresniveau. Im Höhenraum wird der Sauerstoffanteil zum Beispiel auf 15 Prozent reduziert, was etwa 2.700 Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Darauf reagiert der Körper in erster Linie mit der verstärkten Produktion roter Blutkörperchen. Dies erhöht die Kapazität von Sauerstoffaufnahme und –transport. Weitere Effekte sind die verstärkte Atemaktivität, Kreislaufaktivierung und Anpassungen im Zellstoffwechsel, u. a. durch die Vermehrung der Mitochondrien, der „Kraftwerke“ der Zelle.

Im Zusammenspiel folgt daraus eine Erhöhung der Leistungs- und Regenerationsfähigkeit, sowohl physisch als auch psychisch betrachtet.

 

Dadurch können Fitness- und Leistungssportler unabhängig von ihrem Standort den Nutzen aus den Vorzügen eines Höhentrainings oder eines passiven Höhenaufenthalts ziehen.

Sie haben die Möglichkeit, in einem speziellen Höhenraum von 40qm Größe aktiv zu trainieren oder den Höhengenerator für die passive Anwendung zu nutzen.

v.l.n.r.: Roman Knoblauch (Moderator, Ironman Triathlet); Maike Brückmann (Spielerin HCL); Jörg Matthé (Sieger Leipzig Marathon 2008, Inhaber Leipziger Laufladen)
©2011 MeAm AktiVital GmbH | Ein Unternehmen der MEDICA-Gruppe
Sport- und Gesundheitszentrum Angerbrücke
Jahnallee 54 · 04177 Leipzig
Telefon: 0341 246890-67 · Telefax: 0341 4784362