
Januar 2012
Durch Höhentraining zu sportlichen Höchstleistungen
Handballer des SC DHfK trainieren im Sport- und Gesundheitszentrum Angerbrücke
Die Handballer des SC DHfK haben sich für die zweite Halbserie viel vorgenommen. Um hoch hinaus zu kommen, setzen sie in der Ligapause bis zum Punktspielbeginn am 5. Februar unter anderem auf Höhentraining im Sport- und Gesundheitszentrum Angerbrücke. In der künstlichen Höhenluft auf simulierten 3.000 Metern machen sie sich für die letzten beiden Freundschaftsspiele fit: Am Freitag, 20. Januar, treffen die Grün-Weißen in Zeitz auf den norwegischen Spitzenverein Fyllingen Bergen und am Samstag, 21. Januar, im thüringischen Ziegelheim auf Redbergslid Göteborg.
"In der ersten Halbserie haben wir fast am Maximum gespielt. Natürlich ist immer noch ein wenig Luft nach oben und wir hoffen, dass wir in der kurzen Pause eine gute Balance zwischen Erholung und Training gefunden haben", sagt Trainer Uwe Jungandreas. Dem SC DHfK steht eine lange zweite Halbserie bevor - bis zum 3. Juni wird gespielt. "Im Februar spielen wir immer sonntags. Das bedeutet für die Spieler, die arbeiten oder studieren, dass sie keinen Tag frei haben. Auch der März wird mit sieben Spielen sehr hart", blickt Uwe Jungandreas voraus.
Höhentraining für Grundlagenausdauer und Regeneration
Vom Höhentraining verspricht er sich eine Verbesserung der Grundlagenausdauer, Abwechslung im Training und schnelle Regeneration für verletzte Spieler. "Ich erinnere mich noch an ganz anderes Höhentraining aus DDR-Zeiten. Damals ging es unter die Erde in einen Bunker mit einer dicken Stahltür", erinnert sich Uwe Jungandreas und blickt sich in den hellen, freundlichen Räumen des Sport- und Gesundheitszentrums Angerbrücke um.
Daniel Wagner, stellvertretender Leiter der Einrichtung, leitete die Handballer in den vergangenen drei Wochen beim Training an. Die Spieler absolvierten zwei Einheiten pro Woche im Höhenraum auf dem Laufband, dem Fahrrad- oder Ruderergometer oder dem Crosstrainer. "Beim Höhentraining kann man für die Grundlagenausdauer in kürzerer Zeit viel mehr erreichen als sonst. Auch für die Regeneration nach Verletzungen ist es ideal, da Stoffwechselvorgänge beschleunigt werden und man bei gleicher Beanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems weniger Kraft aufwenden muss, um sein Ziel zu erreichen. Das entlastet den Stütz- und Bewegungsapparat", erklärt der Diplom-Sportlehrer.


